Mein Jahr in Israel

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Juni

Nach den zwei Wochen Pause war im Juni wieder Arbeiten angesagt und ich versuchte halbwegs wieder in die gewohnte Routine hereinzufinden und mich ein bisschen auszuruhen, was mir allerdings nicht so ganz gelang. Morgens ging ich zwar wie gewohnt zur Arbeit, aber meine Nachmittage oder Abende waren fast immer verplant.

Entweder bin ich zu Vorträgen in Jerusalem gegangen, wie zum Beispiel zu einem Vortrag des Bestseller-Autors Henryk M. Broder zum Thema "Aktuelle Fragen der deutsch-israelischen Beziehungen" oder ich traf mich mit den Leuten, die ich in Jerusalem kennengelernt hatte, oder ich ging zum Strand oder auf Parties. 

Zwischendurch kamen auch noch Voluntäre aus der Erlöserkirche, die eine Ausstellung über deutsche Volontäre in Israel machen und haben mich interviewed und Fotos gemacht, wir hatten einen WG-Ausflug, der allerdings ein Desaster war, und ich hatte ein Treffen mit dem Schulleiter von Talitha Kumi in Beit Jalla.

Für alle, die es noch nicht wissen, Anfang Herbst werde ich noch nicht anfangen zu studieren, sondern als Volontär in eine Schule in Beit Jalla (West Bank) gehen und dort Geigenunterricht und Deutsch- und Englischnachhilfe geben.   Einierseits wollte ich schon immer etwas mit Kindern machen und was aber noch wichtiger ist ich möchte die andere Seite von Israel kennenlernen. Im Moment fühle ich mich als hätte ich nur die Hälfte gesehen und den Rest ignoriert und so möchte ich hier nicht weggehen. Außerdem kann es auch nicht schaden Arabisch zu lernen...

Der Höhepunkt des Junis war allerdings ein Konzert von unserem Dido und Aeneas in einem Tonstudio in Jerusalem. Es war schön alle Leute aus meinem Orchester und dem Chor wiederzusehen und interessant mal in einem richtigen Tonstudio zu spielen. Das Konzert lief bis auf eine Nummer richtig gut und ich bin gespannt wie die Aufnahme sich anhören wird. Für alle, die interessiert sind und Zeit haben, am Freitag, den 10. Juli um 11 Uhr deutscher Zeit wird unsere Aufnahme im Radio übertragen und ihr könnt sie übers Internet anhören. Dazu klickt ihr einfach auf den Link "Webradio" und dann auf der rechten Seite auf "Kol HaMusica". Falls sich bei den Zeiten noch was ändert, schreib ich das auf jeden Fall hier rein.

Das Konzert fing an mit einem Stück von Bach "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" und einer sich auf dieses Stück beziehenden Mendelssohn-Bearbeitung und dann fängt "Dido und Aeneas" an. Das ganze dürfte etwas mehr als eine Stunde dauern...

5.7.09 11:31


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Lender hier

Am 19.05.09 kam die Lendergruppe in Tel Aviv am Flughafen an. Es war total schön alle wieder zu sehen (Lini, Mama, Nathalie...).

Nachdem wir mit dem Bus nach Jerusalem gefahren waren, wurden wir dann erstmal in die Gastfamilien verteilt. Lini und ich kamen zu der Familie von Yuval, der letztes Jahr bei uns war. Dort zu wohnen war sehr schön und wir haben uns super mit den ganzen Geschwistern und den Eltern verstanden. 

In dieser Woche haben wir morgens immer geprobt und nachmittags oft etwas besichtigt, unter anderem Beit Shemesh, eine 2000 Jahre alte Stadt von der allerdings nicht mehr soviel übrig ist, Yad Vashem, die Holocaust-Gedenkstätte, und natürlich die Altstadt.

Da in der Theatergruppe viel zu viele junge Schüler gab und kaum ältere, beschlossen Caroline, Nathalie und ich in die Theatergruppe zu gehen, was sich als sehr gute Entscheidung erwies. Denn im Gegensatz zur Musikgruppe konnten wir beim Proben prima die Israelis aus unserer Gruppe kennenlernen. Die Aufführung am Montag war dann ganz lustig für die Teilnehmer, aber durch die Themenvorgabe und dadurch, dass alles etwas unzusammenhängend war nicht so gut. Ich bin mir aber sicher, dass das nächstes Jahr besser gemacht wird und nicht wieder irgendwas zum Thema 2. Weltkrieg oder Holocaust kommt.

Für die Teilnehmer selbst war dieses Projekt aber wie gesagt sehr schön und ich habe immer noch Kontakt mit vielen aus der Gruppe. 

Am Tag nach der Aufführung ging es dann schon weiter in den Norden Israels. Dort besichtigten wir unter anderem den See Genezareth, Naharia und Akko. Trotzdem hatten wir noch viel Zeit an den Strand zu gehen oder in unserem Kibbuz Fußball zu spielen, was für mich natürlich nach so langer fußballfreier Zeit genial war.

Wenn ihr wollt könnt ihr auch den Zeitungsartikel über unseren Aufenthalt lesen (s. links)

 

5.7.09 10:53


Iom Azma'ut, Altsasbacher-Community

Gleich nach dem Iom Shoa (eine Woche später) kam der Gedenktag für die gefallenen Soldaten, der direkt in den Unabhängigkeitstag überging. Da der jüdische Tag bei Sonnenuntergang beginnt/endet, wurde um ca 20 Uhr dann von traurig auf fröhlich umgestellt, was irgendwie ein bisschen seltsam ist...

Der Unabhängigkeitstag (Iom azma'ut) wurde mit Feuerwerken gefeiert, open-air Konzerten - in Petah Tiqwa waren rund 30000 Menschen im Park bei einem Konzert -, großen Parties in Tel Aviv und mit gemütlich Beieinandersitzen und feiern.

Ich habe mit einigen Leuten aus dem Orchester bei Halel gegrillt und es war richtig nett alle wiederzusehen, die ich seit unserem letzten Konzert nicht mehr gesehen habe. 

Ende April hieß es dann Abschied nehmen von Julia (eine Volontärin aus der anderen Petah-Tiqwa-WG), die wieder nach Deutschland zurückgeflogen ist und Anfang Mai kam dann eine neue Volontärin zu uns, die Hanna heißt und eine Auszeit vom Studium nimmt (sie studiert Soziologie und französisch). Ein wenig später kam total überaschend Julian mein Zimmerkollege wieder, der wegen Knieproblemen letztes Jahr aufhören musste. Er wurde zwar inzwischen ausgemustert, wollte aber noch die Zeit überbrücken bis zum Studium und uns besuchen kommen.

In der Woche bevor die Lendergruppe kam, saß ich abgesehen von der Arbeit meistens vor dem Computer und habe mich für die Altsasbacher-Community eingesetzt. Die AC soll eine Plattform werden auf der Schüler von der Lender mit Ehemaligen Kontakt aufnehmen können (zum Beispiel, wenn es ums Studium geht), Ehemalige untereinander Kontakt halten können oder zu Lehrern, also etwas, dass den Zusammenhalt zwischen Schülern, Lehrern und Ehemaligen stärken soll. Da am Samstag den 16.5. eine Vorstandssitzung war auf der entschieden werden sollte, ob dieser kostspielige Antrag angenommen werden würde und es eine Woche vorher noch einige Bedenken aus Sicht des Vorstands gab, hatte ich in der Woche viel zu tun, aber mit Hilfe von Christian (oder einfach Luz) ist alles gut gelaufen und hat sich am Ende ausgezahlt. Der Antrag wurde angenommen.

In der Woche darauf kamen dann schon die Lenderaner...
13.6.09 10:16


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